Österreichische Post
Nachhaltige Lieferung
Die Österreichische Post plant bis 2030 seine gesamte Flotte zu elektrifizieren. Um die Flotte zu tanken, braucht die Post auch die entsprechende Ladeinfrastruktur und so sollen in den nächsten zehn Jahren mehr als 8.000 Ladepunkte in Betrieb genommen werden.

Dynamisches Lastmanagement statt Infrastrukturausbau

Die Post steht mit der Elektrifizierung ihrer Flotte vor einer riesigen Herausforderung. Nicht nur muss die Flotte komplett ausgetauscht werden, sondern auch die Standorte müssen für das Laden umgebaut werden. Um Netzausbaukosten zu senken, entschied sich die Post, auf ein Lastmanagement zu setzen, das die Ladevorgänge so steuert, dass Lastspitzen möglichst vermieden werden, ohne den Betrieb einzuschränken. 

“Wir haben ambitionierte Ziele bei der Elektrifizierung unserer Flotte. Um das zu erreichen, brauchen wir ein zuverlässiges und flexibles Lastmanagement, das einen wirtschaftlichen und reibungslosen Betrieb von Ladeinfrastruktur ermöglicht.”
- Bernd Willmann, Österreichische Post

Altes und Neues vereinen

Da die Post an vielen Standorten schon einzelne Ladesäulen installiert hatte, musste die Lastmanagementlösung sowohl mit alten als auch neuen Ladesäulen kompatibel sein. Obwohl gridX initial die bestehenden Ladesäulen noch nicht unterstützte, erlaubte es der modulare Aufbau von XENON diese schnell nachzurüsten. So konnte in Zusammenarbeit mit dem Hersteller die Bestandsladesäulen direkt beim Kunden vor Ort innerhalb von nur einer Woche integriert werden.

Lange Standzeiten und viele parallele Ladevorgänge

Die Nutzung von Ladeinfrastruktur in der Logistik unterscheidet sich von vielen anderen Anwendungsfällen. Während tagsüber so gut wie keine Ladevorgänge stattfinden, sind die Ladepunkte nachts komplett ausgelastet. Da XENON charge lokal ausgeführt wird, ist die Lösung robust gegenüber Netzwerkaufällen – ein entscheidender Vorteil in der Logistik, wo eine einzelne Überlast in der Nacht sämtliche Touren für den nächsten Tag gefährden kann.

Alles eine Frage der Strategie

Eine zusätzliche Herausforderung bei der Post ist die Ladestrategie. Da die Anschlussleistung häufig sehr knapp ist und die meisten Onboard Charger der Fahrzeuge mindestens 6 Ampere zum Laden brauchen, können nicht alle Lieferwagen gleichzeitig geladen werden. XENON charge ermöglicht es, Nutzern eigene Ladestrategien zu definieren, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden. So konnte die Post eine sequentielle Ladestrategie festlegen, durch die sichergestellt wird, dass jedes Auto über Nacht ausreichend geladen wird, um die Tour am nächsten Tag zu absolvieren.

Über uns
Österreichische Post
Die Österreichische Post ist der führende Logistik- und Postdienstleister des Landes. Ihr Kerngeschäft umfasst den Transport und die Zustellung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien, Päckchen und Paketen sowie diverse Logistikdienstleistungen und innovative Online-Services.
Sind Sie bereit, Ihre eigene Erfolgsgeschichte mit gridX zu schreiben?