Der 2.000-Euro-Koffer für dynamisches Lastmanagement

Erfahren Sie, welche Möglichkeiten es beim Lastmanagement gibt, wie sie sich unterscheiden und wie Sie von dynamischen Lastmanagement profitieren können.
Es gibt drei Möglichkeiten, um die Last von Ladeinfrastruktur zu regeln.
Ungeregelt
Die einfachste Option - keine Regelung. Die Ladeinfrastruktur erhält immer die Last, die sie anfordert. Das bedeutet, dass alle Ladepunkte jederzeit mit voller Leistung betrieben werden können. Klingt gut? Nun, es gibt einen Haken. Es gibt keinen Überlastschutz, so dass hohe Lasten zu Stromausfällen führen können. Außerdem treiben die hohen Lastspitzen Ihre Netzentgelte in die Höhe. Diese Option ist also nur für den Betrieb von einer kleinen Anzahl Ladestationen geeignet.
Grundlast
Überlastung
Verbindung
Kapazität
Grundlast
Ungenutzte
Kapazität
Statisches Lastmanagement
Begrenzt die Leistung der Ladesäulen. Dies vermeidet zwar extreme Lastspitzen, hat aber auch erhebliche Nachteile. Bei niedriger Grundlast begrenzt das statische Lastmanagement die Ladeleistung, obwohl keine neuen Lastspitzen entstehen würden. Darüber hinaus schützt das statische Lastmanagement bei hoher Grundlast nicht vor Überlast.
Dynamisches Lastmanagement
Die fortschrittlichste Option. Das dynamische Lastmanagement berücksichtigt die Last am Netzanschlusspunkt in Echtzeit und passt die an die Ladestationen gelieferte Last entsprechend an. Dies hat zwei wesentliche Vorteile gegenüber den anderen Optionen. Erstens gibt es einen permanenten Überlastschutz und neue Lastspitzen werden vermieden. Zweitens ist die Ladeleistung nur bei hoher Grundlast begrenzt. Dadurch wird sichergestellt, dass EVs immer mit der maximalen Last laden können und trotzdem keine neuen Lastspitzen verursacht werden. So können Sie mehr Ladestationen auf Ihrer bestehenden Infrastruktur betreiben, Netzentgelte reduzieren und genießen stetigen Schutz vor Überlast.
Überlastschutz
Grundlast
Verfügbare
Kapazität
Sparen Sie Geld und vermeiden Sie Überlastung mit dynamischem Lastmanagement
Sparen Sie bei der Installation, indem Sie einen Netzausbau vermeiden
Ohne Lastmanagement kann die Ladeinfrastruktur Ihre bisherige Spitzenlast schnell verdoppeln. Höchstwahrscheinlich übersteigt dies die Kapazität Ihres Netzanschlusspunktes. Eine Erweiterung des Netzanschlusses ist teuer. Je nach den genauen Umständen belaufen sich die Kosten auf mehr als 50.000 €.
€50,000
minimale Kosten für eine Erweiterung des Netzanschlusses
Sparen Sie jährlich Netzentgelte ein durch reduzierte Lastspitzen.
Ihr Netzbetreiber erhebt eine Gebühr für jedes kW der höchsten Spitzenlast, die Sie in einem Jahr aufgezeichnet haben. In der Regel werden etwa 100 € pro kW Spitzenlast in Rechnung gestellt. Eine normale Ladesäule liefert 21 kW. Das bedeutet, dass ein einziger Ladepunkt ohne Lastmanagement etwa 2.000 € an Netzgebühren pro Jahr verursachen kann.
€2,000
potenzielle zusätzliche jährliche Netztarife pro Ladepunkt
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Niedrigere Netzentgelte
Geringere Investitionen
Überlastschutz
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