Mai 12, 2021

Mit nachhaltiger Technologie die Energiewende beschleunigen

Nachhaltigkeit. Energie. Technologie. Anstatt diese als drei getrennte Bereiche wahrzunehmen – wie es bisher oft der Fall war – müssen wir sie als eng verbundene Komponenten eines größeren Systems sehen. Veraltete Systeme, die auf fossilen Brennstoffen und linearen Wertschöpfungsketten basieren, reichen nicht mehr aus, um der monumentalen Bedrohung durch den Klimawandel zu begegnen. Die Energiewirtschaft benötigt daher einen Mentalitätswandel hin zu innovativeren und ganzheitlicheren Ansätzen.

Emissionen im Energiesektor
Emissionen im Energiesektor

Der Energiesektor ist für 73,2% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um diesen zu senken, nehmen nachhaltige Energieträger eine immer wichtigere Rolle ein. Erneuerbare Energiequellen machen inzwischen 90% des weltweiten Ausbaus neuer Stromkapazitäten aus und der Anteil von Elektroautos bei den Neuzulassungen in Europa stieg zuletzt von 3,3% im Jahr 2019 auf 10,2 % im Jahr 2020.

Die Energiewende ermöglichen

Auch wenn die Richtung stimmt, ist noch viel zu tun. Die letzten fünf Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen, und ein gleichbleibendes Tempo bei der globalen Erwärmung wird katastrophale Konsequenzen haben. Die Unterstützung der politischen Eintscheidungsträgerinnen und -trägern in Form von strengeren Emissionszielen – die kürzlich von den USA, der EU, Kanada, Japan und Großbritannien angekündigt wurden – ist ein entscheidender Hebel im Kampf gegen den Klimawandel. Es ist jedoch nicht der einzige. 

Technologische Innovationen von Unternehmen und Start-ups sind ebenfalls von zentraler Bedeutung, um ein höheres Maß an Effizienz und Versorgungssicherheit bei der Erzeugung, Speicherung und Verwaltung von Energie zu ermöglichen. Anstatt große Summen in neue Infrastruktur zu investieren, ist es viel einfacher und kostengünstiger, bestehende Systeme intelligenter zu machen. Es gibt keinen Mangel an Unternehmen, die in diesem Bereich innovative Lösungen anbieten, aber es bleibt eine Herausforderung, diese Lösungen massentauglich zu machen. 

"Technische Innovationen im Energiesektor sind das Fundament der Energiewende."
David Balensiefen, Geschäftsführer, gridX

David Balensiefen, Geschäftsführer von gridX, ist der Meinung, dass die Energiebranche eine neue Perspektive braucht, die über den Status quo hinausgeht. "Technische Innovationen im Energiesektor sind das Fundament der Energiewende. Aber um die Emissionen im Energiesektor zu eliminieren, brauchen wir eine enge Zusammenarbeit des Gesetzgebers und der Privatwirtschaft, die die Energiewende zum Ziel hat", sagt er. 

Die Energiewende schafft keiner alleine

"Daraus ist die Idee für eine Konferenz entstanden, die Vordenkerinnen und Experten auf diesem Gebiet zusammenbringt. Wir wollen einen Dialog über nachhaltige Energietechnologien anstoßen, Wissen austauschen und herausfinden, wie man Barrieren überwinden kann, um die Energiewende weiter zu beschleunigen", sagt Balensiefen. 

Die gridXdays sind eine zweitägige virtuelle Konferenz, die wissenschaftliche Expertinnen, Politiker, Investorinnen und technische Innovatoren zusammenbringt, um sich genau mit diesem Thema zu beschäftigen. Die gridXdays bieten Zuschauerinnen und Zuschauern Einblick in die Energiewende aus Sicht von Führungskräften bei Google und Microsoft, den CEOs und Gründern von Start-ups wie sonnen, Next Kraftwerke und Plan A sowie Expertinnen von NGOs. Die Energiekonferenz ist in drei Blöcke aufgeteilt, die sich auf den Status Quo der Branche, Lösungen, um grüne Energie zugänglicher und erschwinglicher zu machen, und die besten Wege, diese Lösungen effektiv umzusetzen, konzentrieren. 

Ziel der gridXdays ist es, eine Plattform für Menschen zu bieten, die einzigartige Einblicke in die wichtigsten Trends und Technologien der Branche haben. Melden Sie sich jetzt kostenlos für die Veranstaltung an. 

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