Westnetz

Netzbetrieb neu denken

Ein erfolgreiches Pilotprojekt ermöglichte es der Leitstelle des Netzbetreibers, das dynamische Lastmanagements vor Ort zu steuern und so Flexibilität zu schaffen.

Use Case

Netzbetrieb

Verwendete Module
„Die mit gridX entwickelten Lösungen bringen die dringend benötigte Flexibilität und Dynamik in das Netz. Die daraus resultierenden Effizienzgewinne senken die Kosten für alle Beteiligten - insbesondere für die Endverbraucher.“
Robin Schiwek
Projektleiter bei Westnetz

Westnetz ist ein in Dortmund ansässiger Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas und eine hundertprozentige Tochter von Westenergie. Der Betreiber engagiert sich für nachhaltige intelligente Netze und weiß, wie wichtig intelligente Netzsteuerung für die Erreichung des Ziels von 15 Millionen Elektroautos auf Deutschlands Straßen bis 2030 ist.

Im Rahmen des Projekts „Netzbetrieb 4.0“ stattet Westnetz 100 Ortsnetze mit intelligenter Messtechnik aus und verknüpft sie mit einem digitalen System. Das macht die Planung und den Betrieb der Ortsnetze sicherer und effizienter. XENON wurde als Baustein eingesetzt, um die Projektentwicklung zu ermöglichen und die Auslastung des Verteilnetzes zu optimieren.

Intelligente Netzsteuerung für die Zukunft

Westnetz nutzte unsere XENON-Plattform und anpassbare Funktionen, um in Zeiten von Netzengpässen auf flexible Lasten zuzugreifen und diese zu steuern, um Überlasten zu vermeiden. An einem Pilotstandort mit 17 Energieanlagen – Ladestationen und PV-Anlagen – hat das XENON-basierte Energiemanagementsystem die Energieflüsse innerhalb der verfügbaren Leistungsgrenze lokal optimiert. Diese Leistungsgrenze kann nun von Westnetz in Abhängigkeit von der Netzauslastung über die XENON-API angepasst werden. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Ungleichgewichte im Netz, macht die bisher notwendigen Sicherheitspuffer überflüssig und sorgt für eine optimale Auslastung.

Mit Hilfe von XENON konnten die Kosten für den Netzausbau reduziert und zusätzliche Ladeinfrastruktur und andere Anlagen, die große Lasten verursachen, in das Netz integriert werden. Auch zukünftige regulatorische Anforderungen wie z.B. dynamische Netzentgelte sind mit dem System umsetzbar.

Als zusätzlicher Vorteil profitieren die Endnutzer von einem schnelleren Ausbau der Ladeinfrastruktur und niedrigeren Netzentgelten, sofern sie ihre Geräte im Einklang mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen steuern.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Pilotprojekts endete die Zusammenarbeit zwischen Westnetz und gridX. Westnetz setzt jedoch das Projekt „Netzbetrieb 4.0“ fort und kann jederzeit die modularen Fähigkeiten von XENON nutzen, um zusätzliche oder veränderte Anforderungen zu erfüllen.

Ø 1 Sekunde
Reaktionszeit auf Steuersignale
Direkte Laststeuerung
Signale können zur Kontrolle von einzelnen Standorten verwendet werden.
Lastregelung
wird durch die Partnerschaft ermöglicht.
Lastausgleich in Echtzeit
Schwankungen können sofort vom Netzbetreiber ausgeglichen werden.

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